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Wild gegen Wald – wieso Reh & Co zum Problem werden

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The Storyteller

In Schweizer Wäldern herrscht Dichtestress: Zu viel Wild zerstört den Wald. Das ist ein Problem, denn die Hälfte aller Wälder sind Schutzwälder. Ohne sie sind Dörfer, Strassen und Zuglinien in Gefahr. Trotzdem schiesst man die Tiere nicht.


Verschiedene Interessensgruppen erschweren die Lösungsfindung. Tierschützern ist die Jagd per se ein Dorn im Auge. Jäger wünschen eine schöne Wildauswahl, Förster verträgliche Wildquoten damit sich die Wälder wieder verjüngen können.

 

Währendessen wird die Verjüngung der Schutzwälder abgefressen, so dass unter hohem Kostenaufwand künstliche Lawinenverbauungen errichtet werden müssen. Und das in Zeiten des Klimawandels, in denen alles unternommen werden sollte, um Gelände nachhaltig zu stabilisieren.

 

In einer multimedialen Reportage haben wir einen Forstingenieur durch Schutzwälder im Prättigau begleitet. Text, Bild und Video zeigen die durch Wild verursachten Schäden. Infografiken greifen den Erzählstrang auf und erläutern die Problematik anhand anschaulichen Statistiken und Grafiken.

 

Die Reportage ist als Longform auf Blick.ch und im Blick Print als Titelgeschichte publiziert worden.

Die Bergsportzeitschrift „Die Alpen“ (Auflage 111’000) des Schweizer Alpen-Clubs SAC übernahm

die Blick-Infografiken für eine eigene Geschichte zum Thema Wildverbiss.

 

https://www.blick.ch/storytelling/2017/wildverbiss/index.html

Namen der Projekt-Mitarbeitenden:

Autorin: Edith Arnold

Infografik: Mathias Bader

Produktion: Janine Gygax, Simon Huwiler, Priska Wallimann, Tony Merlotti

Fotos und Videos: Mirko Ries

 

Abteilung:

Storytelling Blick Newsroom

 

Firma:

Blick-Gruppe