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RASCH Publishing Platform

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The Innovator

Die vom Digitalen Technologie Center entwickelte Publishing Platform der Ringier Axel Springer Schweiz AG entwickelt sich rasant weiter. Mit SI und Style werden aktuell nach Beobachter, Handelszeitung, Bilanz, Schweizer Bank, Schweizer Versicherung und der deutsch- und französischsprachigen Version von Gault&Millau die Publikationen acht und neun auf die Publishing Plattform migriert.


Kontinuierliche Innovationen

 

Nebst der Fokussierung auf den Relaunch von SI und Style und der Erweiterung der bestehenden Publikationen durch zusätzliche inhaltliche Features wurde die Publishing Platform 2018 hinsichtlich Performance und Personalisierung flott gemacht. Das umfassende Performance-Update ist Voraussetzung für den Rückbau der AMP-Seiten und somit einer besseren Kommerzialisierung des Mobile-Traffics. Ebenso ist dadurch die Basis für weitere PWA-Features und bestmögliche Google-Rankings gelegt. Um unseren Usern in Zukunft verstärkt personalisierte Erlebnisse liefern zu können, wurde die Publishing Plattform an Sherlock angebunden und ein agnostischer Recommendations-Service für die letzte Meile entwickelt.

 

Agiler Entwicklungsprozess

 

Die couragierte Verwendung von Bleeding-Edge-Technologien, sowohl im Back- als auch im Frontend, erforderte eine hohe Lern- und Anpassungsbereitschaft des Umsetzungsteams. Bei der Entwicklung der Plattform sind auch deshalb konsequent agile Methoden angewendet worden. Nebst Standardisierung und Modularisierung war Inhousing eines der wichtigsten Gestaltungsziele. Durch die einheitliche und wiederverwendbare Lösung hat es RASCH nicht nur geschafft, innert kürzester Zeit die existierende Online-Infrastruktur abzulösen. In Zukunft werden dank der Platformization und des im Projekt aufgebauten Know-Hows unabhängig von Agenturen neue, hochwertige Web-Produkte innerhalb eines überschaubaren Zeit- und Kostenrahmens kreiert werden können.

 

Bleeding-Edge-Frontend

 

Das Frontend läuft als PWA (Progressive Web App) mit React, einem von Facebook entwickelten UI-Layer, und unter Verwendung einer breiten Palette bestehender Open Source Projekte wie z.B. Webpack, Apollo, Redux, NodeJS, Express, Flow und Jest. Um optimale Suchmaschinenlesbarkeit und maximale Performance des ersten Seitenaufrufs zu ermöglichen, erfolgt das initiale Rendering innerhalb eines speziellen serverseitigen Node Services. Selbstverständlich sind alle Publikationen zwecks Personalisierung und A/B-Testing-Tools an unsere DMP (Data Management Platform) angebunden. Ebenso wird durchs Band eine zusammen mit Admeira spezifizierte Werbemittel-Integration befolgt, welche bestmögliche Visibilität bietet.

 

Zukunftssichere GraphQL-API

 

Um auch in Zukunft jede Anforderung erfüllen zu können, wurde eine Content-API kreiert, welche publikationsübergreifend, mehrsprachig und für alle Kanäle hochperformant Inhalte ausspielen kann. Realisiert wurde sie mit GraphQL, eines weiteren Open-Source-Projekts von Facebook. Im Vergleich zu traditionellen REST-Schnittstellen verschieben sich bei GraphQL die Verantwortlichkeiten zwischen Host und Konsument: Der Host definiert und publiziert lediglich ein Schema der vorliegenden Datenstrukturen. Basierend auf diesem Schema und unter Verwendung einer speziellen Syntax ist der Konsument nun in der Lage, komplexe und gezielte Datenabfragen durchzuführen. Durch diese Abstraktion lassen sich Frontend und Backend unabhängiger voneinander weiterentwickeln, was Kosten und Risiken deutlich minimiert.

 

Einheitliches Backend

 

Die Umsetzung des CMS (Content Management Systems) erfolgte mit Drupal 8. Flexibilität und Modularität innerhalb der redaktionellen Oberflächen und Arbeitsabläufe waren dabei entscheidende Faktoren. Das CMS glänzt aber vor allem mit einer Vielzahl angebundener Services: Semantische Anreicherung, Anbindung externer Entitäten wie Finanzdaten von Cash, Wirtschaftsinformationen von Moneyhouse und der Integration von Social-Media-Feeds. Inhalte publikationsübergreifend abfragen zu können, eröffnet eine Vielzahl von Möglichkeiten in der digitalen Produktentwicklung: Content-Syndication, Recommendations oder gar inhaltlich komplett neu ausgerichtete Produkte.

 

Effiziente Automatisierung

 

Es wurde von Anfang an grossen Wert darauf gelegt, die Plattform grösstenteils automatisiert und dadurch enorm kosteneffizient aktualisieren zu können. Das Projekt glänzt durch eine hohe Testabdeckung. Die Entwicklung erfolgt unter Verwendung von Git und einem Pull Request basierten Workflow auf GitHub. Unsere Code-Branches werden mit Docker auf Jenkins gebündelt, getestet und schlussendlich als Docker Images getagged und für das Deployment vorbereitet. Dadurch können wir neue Features isoliert testen und abnehmen lassen, bevor wir sie in unserer Produktionsumgebung ausliefern.

Namen der Projekt-Mitarbeitenden:

Christoph Asam

Steven Wolf

Christian Palatinus

Rostislav Zotin

Michael Grabert

Roman Zanettin

Naume Keculovski

Stephan Schmid

Nino Zumstein

Iwan Fux

Marc Sommerhalder

Serkan Ucmak

Akash Kumar

Patrick Bottarella

 

Abteilung:

RASCH DTC

 

Firma:

Ringier Axel Springer Schweiz AG